Metherstellung mit Trockenhefe – Update

Hallo Freunde des Met,

vor einiger Zeit habe ich ein kleines Experiment gewagt. Statt speziellen Hefekulturen für die Wein- oder auch Metproduktion habe ich normale Trockenhefe aus dem Supermarkt für die Metherstellung genommen.

Ohne nachzudenken, habe ich aus Versehen eine GANZE Packung Trockenhefe benutzt. Schon nach kurzer Zeit hat sich einiges in dem Metbehälter getan. Ein konstantes, unüberhörbares Zischen konnte auch noch aus einiger Entfernung wahrgenommen werden und es stiegen viele Bläschen in dem Gefäß auf.

Auch nach einigen Tagen konnte dieses Zischen noch wahrgenommen werden und ich machte mir langsam Sorgen, ob der Met gut werden würde.

Nach ein paar weiteren Tagen ließ die Reaktion allmählich nach und ich war etwas besser gestimmt.

So ließ ich den Met noch ein paar Wochen stehen. Heute war es dann so weit, der Met wurde auf die Probe gestellt. Doch schon beim Abfüllen in kleinere Flaschen irritierte mich der Geruch.

So testete ich den Geschmack und ich muss sagen – enttäuschend. Der Met schmeckt „übergärt“.

Es scheint als sei die ganze Süße des Honigs bei der Gärung vergoren worden. Bei der nächsten Herstellung werde ich dann wohl wieder auf spezielle Hefe zurückgreifen müssen.

Macht nicht den selben Fehler wie ich und nutzt richtige Weinhefe.

 

Euer Metkönig

 

 

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